Partikelanalyse auf Basis von Kamerabildern

Im Zusammenhang mit dem modularen SensorApps System der it4e können auch Kamerasysteme zur Partikelanalyse eingesetzt werden. Dabei werden die abgebildeten Partikeln einzeln vermessen und nach ihrer „Größe“ einer bestimmten Partikelklasse zugewiesen und gezählt. Unterschiedliche Kriterien zur Zuordnung einer Partikel zu einer Klasse sind bekannt.

Das optisch gewonnene Bild wird durch Grauwertabstufungen mit ausreichend hoher Auflösung digitalisiert. Als Partikelgröße können dabei unterschiedlich definierte statistischen Längen oder durch Ausmessen von Flächen oder Umfängen äquivalente Kreisdurchmesser ermittelt werden. Auch Formanalysen sind möglich. Dabei muss jedoch berücksichtigt werden, dass die erfassten Partikeln u. U. in einer bestimmten raumorientierten „stabilen“ Lage abgebildet werden. Vorteilhaft ist, dass die Abbildungen zu Dokumentationszwecken gespeichert und einfach vervielfältigt werden können.

Bei der Erfassung des Partikelkollektives muss eine ausreichend große Anzahl an Partikeln erfasst werden. Außerdem soll jede relevante Partikelklasse durch eine ihrem Anzahlanteil entsprechende Menge an Partikeln im Bild vertreten sein. Außerdem müssen die Partikeln optisch voneinander getrennt auf dem Bild und mit einem ausreichenden Kontrast zu sehen sein.

Die Bilderfassung und Auswertung arbeiten automatisch und können in einen laufenden Produktionsprozess integriert werden.

Kameras können mit SensorApps-durch standardisierte Schnittstellen flexibel an alle Arten von Anlagen oder Apparaten angeschlossen werden, sowohl bei der Erstausstattung als auch als Retrofit.

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